jdav Leipzig - Jugend des Deutschen Alpenvereins

Vorbereitung zum Treffen Junger Bergsteiger in Hohnstein

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Am 11. April 2008 trafen wir uns Stefanie, Tobias, Michaela, Lea, Doreen, Felix, Jacob, Jannis, Tarik, Julius, Kevin, und ich (Patricia) mit unseren Übungsleitern Cristine, Frank, Rossi, Hartmut, Ansgar und Franz um 17:45 Uhr am Bahnhof. Eigentlich wollten wir pünktlich um 18Uhr los fahren, aber die Erwachsenen diskutierten noch ewig rum ob sie wirklich fahren sollten, denn es war Regen angesagt. Und bei Regen kann man ja in der Sächsischen Schweiz nicht klettern. Nach längerem hin und her entschlossen sie sich dann aber doch zu fahren. Darüber waren wir Kinder alle froh. Unser Ziel war die Hütte des USC im Kirnitzschtal. Als wir in der Hütte ankamen suchte sich jeder einen Schlafplatz aus. Danach spielten wir noch Karten und aßen Abendbrot. Später kamen noch ein paar Leute vom USC und die Hütte war richtig voll. Tine gab noch eine Liste rum wo sich jeder für einen Dienst einschreiben musste. Anschließend gingen alle schlafen, denn wir mussten ja man nächsten Morgen früh raus. Nach dem Frühstück brauchten wir noch ein paar Minuten bis der letzte sein Zeug gefunden hatte und dann ging es endlich los. Da es am Morgen geregnet hatte, suchten wir einen Ort an dem wir Orientierungslauf, Schlingenlegen, Standplatzbau, Sturzhalten, Kletterführer lesen und Abseilen üben konnten. Welcher Ort ist dafür besser geeignet als die Kansteinboofe. Alle Teams bekamen einen Kletterführer und sollten besagte Boofe suchen. Julius Franz und ich waren die ersten. Danach trudelten in 10 bis 15 min Abständen die anderen ein. Als alle das Ziel erreicht hatten, wurden die einzelnen Stationen aufgebaut die jedes Team absolvieren sollte. Bei Tine hatten wir Sturz halten, bei Frank und Franz Standplatzbau, bei Rossi Schlingen legen und bei Hartmut Kletterführer lesen. Ich denke den meisten fiel das Kletterführer lesen am schwersten, denn zu den vielen Wegen gab es noch eine Menge Varianten. Das größte Problem bestand darin das Durcheinander zu deuten. Ich denke das wir das alle mehr oder weniger gut gemeistert haben. Zum Schluss konnte sich jeder der wollte über einen großen Überhang abseilen. Anschließend machten wir uns zum Abstieg fertig und fuhren zur Hütte zurück. Zum Abendbrot gab es Nudel mit Tomatensoße und Vanillepudding als Nachtisch. Dann unterhielten wir uns noch etwas, spielten Karten oder andere Spiele. Als es dann schon spät war gingen wir schlafen. Am nächsten Morgen schien die Sonne und wir gingen endlich klettern an den Meurerturm in den Schrammsteinen. Frank Jaenecke hängte uns ein Seil in die Westwand des Meurerturms in einen schönen 8b Handriss ein, damit wir das Rissklettern für den Pflichtweg in Hohnstein üben konnten. Doch den schaffte keiner von uns, denn im Klettern sind wir Frank alle unterlegen. Dafür kletterten wir noch den Ostweg am Viererturm und die Löschnerwand am Spitzen Turm im Toprope. Die Variante am Bierdeckel wurde in Seilschaft bestiegen. Zum Schluss eines langen und erfolgreichen Klettertages zogen wir Julius den Handriss hoch, damit er abbauen konnte weil Frank ewig nicht auftauchte und wir alle gehen wollten.

Im großen und ganzen denke ich das es allen gut gefallen hat. Für manche war es das erste mal klettern in der Sächsischen Schweiz mit Gipfelbucheintrag auf dem Bierdeckel. Für Hohnstein sind wir auf alle Fälle gut vorbereitet!!!!!
Berg Heil

Patricia Linke