jdav Leipzig - Jugend des Deutschen Alpenvereins

2. Sächsischer Schülercup in Jonsdorf 2008

Am Freitag Abend trafen wir uns mal wieder alle Doreen, Michaela, Tristan, Frank und ich, 18:00 Uhr am Hauptbahnhof Ostseite, um zum 11. Oberlausitzcup nach Jonsdorf zu fahren. Der Schülercup war zwar erst am Samstag, aber von Leipzig nach Jonsdorf dauert die Fahrt normaler weise gute 3 Stunden,. wenn man sich nicht verfährt und wir mussten bis 8:30 Uhr in Jonsdorf sein. Deshalb wollten in der Jonsdorfer Hütte des DAV Zittau übernachten. Wir fuhren mehrmals an der Hütte vorbei und fragten schließlich in einem Gasthaus nach bis wir die Hütte fanden. So erreichten wir unser Ziel um 21:30 Uhr. Wir bezogen unser Lager im Spitzboden der Hütte aßen noch etwas zum Abendbrot und gingen anschließend schlafen. Der Morgen war ziemlich verregnet aber zum Glück fand der Wettkampf ja in einer Halle statt. Am Morgen fuhren wir zur Eissport- und Kletterarena Jonsdorf. Die Temperatur in der Eissporthalle waren so kalt das man auch Eisklettern hätte machen können. Es gab zwar 3 “Warme Plätze“ aber davon stand nur eine im Zuschauerbereich die anderen 2 standen bei den Kampfrichtern. Wir haben also alle ziemlich gefroren und alles angezogen was wir mithatten. Leider war das Wetter ebenfalls mies so das es draußen auch nicht besser war. Wir mussten uns also warme Gedanken machen um nicht zu frieren. In der Halle trafen wir noch Malte der für die Gekos Leipzig klettert. So waren wir insgesamt 5 Starter aus Leipzig. Tristan und Michaela starteten bei der Jugend B, Doreen bei den Schülerrinnen A, Malte bei den Schülern B und ich bei der weiblichen Jugend A. Die Schwierigkeiten waren genau so wie in Bautzen mit einem unterschied die Züge waren nicht so auf Länge geschraubt und die Wand war höher und teilweise steiler. Die Isolation vor dem Finale war schrecklich. Wir mussten draußen auf denn Gang warten wo es noch kälter war als in der Eissporthalle. Keiner der als nÄchstes dran war zog seine warmen Sachen aus und die Klettersachen an bevor er nicht unmittelbar an der Wettkampfwand war, weil man befürchtete die Zehen könnten einem in den Schuhen einfrieren. Wenigstens hier hätte man eine Wärmepilz aufstellen können. Ein paar von den Kampfrichtern beschwerten sich deswegen, aber das störte uns nicht. Die Preise waren auch nicht so besonders. Der Erste bekam eine Schlinge, der Zweite eine Trinkflasche aus Plaste mit dem Logo der AOK und der Dritte einen Kuli und einen Schlüsselanhänger ebenfalls mit dem Siegel der AOK. Die Anderen bekamen ein Heft kariert oder liniert aus einem Schreibwarenladen. (falls jemand coole Preise gewinnen will der sollte nicht in Zittau starten)! Im übrigen es konnten auch noch Erwachsene mit machen. Doreen belegte den 12 Platz, Tristan und Michi wurden 5. Malte wurde Dritter ich belegte den 4 Platz. Am Abend fuhren wir auf die Hütte und aßen noch Spagetti. Zum Nachtisch spendierte Tristan rote Grütze mit Vanillesoße. Dann gingen wir schlafen satt und zufrieden. Das mit dem Schlafen war jedoch leichter gesagt als getan, denn in der Zwischenzeit waren noch zwei Tschechen in unseren Raum gezogen und die hielten ein richtiges Schnarchkonzert ab. Schließlich konnten wir dann doch noch schlafen. Am Morgen räumten wir alles zusammen und fuhren nach Hause mit einem kurzen Abstecher zu Burger King. Das ist zwar ungesund aber es schmeckt halt von Zeit zu Zeit. Insgesamt war das Wochenende vom Wetter mal abgesehen sehr schön und wir freuen uns schon auf den nächsten Wettkampf im Oktober in Dresden.

Patricia Linke