jdav Leipzig - Jugend des Deutschen Alpenvereins

Vorbereitung Treffen Junger Bergsteiger 24.-26.04.2009

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Freitag Nachmittag. Ich stehe am Wahrener Rathaus und warte auf meine Mitfahrgelegenheit in die Sächsische Schweiz. Jacob und sein Papa waren so nett mich noch kurzfristig mitzunehmen. Nachdem wir uns endlich gefunden haben starten wir in Richtung Autobahn. Der wöchentliche Freitag- Nachmittag- Verkehr beschert uns noch in Leipzig einigen Stau. Als wir endlich die Autobahn in Paunsdorf erreichen, rollt es dann. Zwei Stunden später sind wir auch schon auf der Straße nach Papsdorf. Da der Abend noch jung ist, beschließen wir dem Felsenlabyrinth einen Besuch abzustatten. Jacob ist total begeistert. Das Labyrinth ist eine tolle Möglichkeit mal über einen Schlechtwettertag mit Kindern hinweg zu kommen. Auch wenn die abschließende Aussicht auch schon mal besser war.
Nachdem wir uns aus dem Labyrinth wieder herausgefunden haben, beschließen wir schon mal zum Papst zu fahren und dort zu Nächtigen, da wir uns am nächsten Morgen mit den Anderen dort treffen wollen. Nach einem Abstecher zur Aussicht am Papststein im Sonnenuntergang, schnapp ich mir meine Sachen und such mir ein gemütliches Nachtlager unterm Papst. Gunar und Jacob übernachten im Bus. Zum Abendessen leisten mir noch zwei andere Boofer Gesellschaft, bevor ich mich dann unter einem sternenklaren Himmel, in meinen Schlafsack verkrieche.
Am Samstag Morgen wecken mich die Sonne und ein Papa mit seinen zwei kleinen Töchtern, die schon so früh zeitig in die Wand einsteigen. Ich packe meine Sachen zusammen, Frühstücke mit Blick auf Papsdorf und da kommt auch schon der Anruf: die Ersten sind da und wollen schon Richtung Gipfel laufen. Ich gehe ihnen entgegen und Bewahre die Jugendlichen vor einem Aufstieg zur Aussicht - Karte lesen müssen wir wohl noch üben.
Nach und nach trudeln alle Teilnehmer ein (Franz, Sandra, Frank L., Michi, Tarik, Rossi, Doreen, Tina, Tobias, Daniela, Susann, Marcel, Ina, Felix, Gunar, Jacob, und Frank J. und Conny).
Wir bauen die Stationen auf, Frank J. steigt uns ein paar schöne Routen vor und da kann es auch schon losgehen: Standplatzbau, Schlingen legen, Halten eines Sturzes, Prusiken, Dülfern und Kletterführer lesen. Wer alle Stationen absolviert hat, darf Klettern gehen. Nach ein paar leichten Wegen wagen sich die Kinder und Jugendlichen auch in die VIIer Wege.
Völlig ausgepauert geht es zurück zum Parkplatz. Wohin jetzt? Eigentlich wollten wir am Großen Zschirnstein boofen, aber bei dem schönen Wetter können wir uns auch gleich im Bielatal einen schönen Schlafplatz suchen. Nur, Rossi und seine Mitfahrer haben noch ihre Sachen in der Boofe, weil sie die Nacht zuvor schon dort genächtigt haben. Wir beschließen uns zu trennen. Rossi fährt zurück zur Boofe und der Rest macht sich gleich auf den Weg ins Bielatal. Nach einem kurzen Eis- und Bierstopp am Imbiss, schlagen wir uns den Hang im Glasergrund nach oben. Unser Ziel: die Boofe an den Zinnen. Oben angekommen rastet die Gruppe und ich schaue wie es mit der Boofe aussieht - voll. Wir bleiben an Ort und Stelle und beschließen hier im Wald zu Übernachten. Alle schwärmen aus und suchen sich einen schönen Schlafplatz zwischen den Bäumen oder in Miniboofen. Zum Abendessen sitzen wir noch gemütlich zusammen, bevor dann auch alle recht schnell und geschafft vom Tag in ihren Schlafsäcken verschwinden.
Am Sonntag machen wir uns auf Richtung Arnsteiner Turm und Kubulus. Die Gipfel sind schnell gefunden. Jetzt muss erst einmal die Bennohöhle untersucht werden . Frank J. steigt uns den etwas grünen Kubulus und noch zwei schwere Wege am Turm vor. In der Zwischenzeit werden noch fleißig Knoten geübt. Dann geht es auch schon an den Fels. Wir bekommen sogar an beiden Gipfeln noch eine Begehung.
Am späten Nachmittag löst sich die Gruppe so langsam auf und wir machen uns auf den Weg zurück nach Leipzig.
Es war ein sehr gelungenes Wochenende - jetzt sind wir fitt fürs Treffen Junger Bergsteiger.

Christine Eyle