Treffen Junger Bergsteiger in Hohnstein
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Ein leichter Frühlingswind fuhr durch die Zweige der großen Eiche, die auf dem Burghof in Hohnstein steht. Am Himmel
türmten sich schon die ersten Wolken, die den Regen für die nächsten Tage ankündigten. Kinder rannten vorbei und lachten,
begrüßten andere Teilnehmer und freuten sich auf die nächsten drei Tage. Betreuer meldeten die Teilnehmer für den
anstehenden Wettkampf, das "39. Treffen Junger Bergsteiger" an. Niemand wurde in dem Anmeldegetümmel vergessen.
So langsam kehrte aber unten auf dem Hof Ruhe ein, denn die meisten waren nun dabei ihre Zimmer zu besichtigen und die
Betten zu sichern. So auch wir: Franz, Tine, Frauke, Susann, Tarik, Michi, Felix, Jacob, Tobias, Doreen, Tina, Franzi und
ich. Und unsere Betreuer, Daniela, Bartosz, Frank und noch die Eltern von Jacob und Felix. Wir alle bezogen unser Zimmer
im ersten Stock der Burg.
Als jeder sein Plätzchen gefunden hatte, gingen wir noch einmal das geübte durch. Wie wird ein Standplatz gebaut? Was
für Knoten gibt es? Wie legt man eine Schlinge und was muss man beachten, wenn man einen Sturz hält? Jedem fiel noch
eine Frage ein und die Zeit bis zur Eröffnung des Treffens war nicht mehr sehr lang.
Für diejenigen von uns, die zum ersten Mal beim TJB dabei waren, war es besonders spannend und aufregend.
Bei der Eröffnungsversammlung wurden die üblichen Belehrungen gemacht und wie jedes Jahr, gab es ein großes Gemurre bei
der Verkündung der Weckzeiten. Dann war das 39. TJB eröffnet und der Wettkampf begann.
Am 1. Tag mussten 3 Stationen absolviert werden. Für die AK 1 - 4 hießen diese Sturz halten, Standplatzbauen und Schlingen
legen. Die AK 5 war mit Partnerrettung, 1. Hilfe und Sturzhalten dran. Wie jedes Jahr richteten auch in diesem Jahr die
Schiedsrichter sehr streng und nicht immer war die Punktvergabe gleich nachvollziehbar.
Am Abend begann es dann zu regnen, so dass entschieden wurde, den Orientierungslauf auf den zweiten Tag vorzuziehen und
das Klettern auf den dritten Tag zu verlegen, mit der Hoffnung das ein Klettern im Freien am Sonntag wieder möglich ist.
Leider hörte der Regen nicht auf, im Gegenteil er wurde immer schlimmer, so das alle Stationen, die für diesen Tag geplant
waren im Regen stattfinden mussten. Nur die 1. Hilfe wurde ins Trockene verlegt.
Der Regen wurde von Minute zu Minute schlimmer. Nach 5 min im Dauerregen war man durch und hatte noch gute 3 Stunden vor
sich.
Für die Teilnehmer war es der härteste Orientierungslauf den es in Hohenstein je gegeben hatte. Viele Teilnehmer verloren
ihre Karten und mussten deswegen irgendwann aufgeben. Franzi und ich hatten das Glück, dass wir unsere Wanderkarte
zwischenzeitlich in der Mikrowelle der Brandbaute trocknen konnten und so einen guten OL abliefern konnten.
Jeder Teilnehmer war am Ende glücklich, wenn er endlich wieder auf der Burg im trockenen war.
Am dritten Tag wurde das Wetter endlich schön und es ging zum Klettern an die Lorenzsteine.
Da es am Vortag so geregnet hatte fiel ein Großteil der Wahlwege aus, so das jeder Teilnehmer in diesem Jahr nur einen
Wahlweg und einen Pflichtweg klettern musste. Da die Felsen am Morgen noch etwas feucht waren, fing das ganze zwei Stunden
später als geplant an. Leider verließ uns unser Glück beim Klettern. Franzi verletzte sich an ihrem Pflichtweg und konnte
trotz großem Kampf leider keine Punkte am Wahlweg erreichen. Trotz allem erreichten wir am Ende einen guten 5. Platz.
Am Abend gab es das obligatorisch Kulturprogramm mit herrlichen Vorträgen, die Siegerehrung und anschließender Disco.
Wir tanzten bei guter Livemusik bis in den Morgen.
Patricia Linke
Hier unsere Ergebnisse:
AK I
Platz 11: Felix Deike und Jacob Vogler
AK II
Platz 10: Susann Neubert und Frauke Schmidt
AK III
Platz 07: Michaela Band und Tarik Havinghorst
Platz 10: Tina Schwalbe und Doreen Engelhardt
Platz 11: Tobias Klauß leider ohne Partner aber mit guter Einzelleistung
AK IV
Platz 05: Franziska Klingspor und Patricia Linke
AK V
Platz 12: Franz Karich und Christine Eyle